• CSD Wiesbaden 2

    Junge Liberale unterstützen das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung

    Schon im Vorfeld erntete die sogenannte „Demonstration für Alle“ (DfA) heftige Kritik. Am kommenden Sonntag, den 30.10.2016, werden sich Menschen in ihrem Namen wider des neuen hessischen Lehrplans versammeln und gegen Sexualaufklärung in Schulen demonstrieren. Im September beschloss das Land Hessen einen Lehrplan, welcher Geschlecht und sexuelle Orientierung in einer breiten Vielfalt anerkennt und den Schülerinnen und Schülern Wertschätzung und Akzeptanz von Unterschieden vermittelt.

    Die Jungen Liberalen (JuLis) Hessen haben sich in diesem Zusammenhang, auf dem vergangenen Landeskongress in Gießen, klar zur Akzeptanz von sexueller Vielfalt in den Lehrplänen hessischer Schulen bekannt und wollen damit ein Zeichen setzen. “Für uns Junge Liberale ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Lehrpläne die sexuelle Vielfalt widerspiegeln, welcher wir auch im alltäglichen Leben begegnen und welche wir wertschätzen sollten“, erklärt Alexander Winkelmann, Vorsitzender der Jungen Liberalen Wiesbaden. So könne Schülerinnen und Schülern ein realistischer Blick auf das gesellschaftliche Leben vermittelt werden, anstatt an veralteten Bildern festzuhalten. „Liberale Bildungspolitik orientiert sich an den gesellschaftlichen Realitäten und der Akzeptanz des Lebensentwurfes jedes einzelnen Menschen.“, so Alex weiter. Ziel müsse es sein jungen Menschen die Vielfalt in ihrer Umgebung bewusst zu machen, um Vorurteilen und Hass von Anfang an keine Chance zu geben.

    Die Aktivisten streuen mit ihrer „Demo für Alle“ gezielt Falschinformationen, um Ängste vor einer Frühsexualisierung zu verbreiten. „Derzeit schüren gewisse politische Kräfte die Angst der Menschen vor bereits bestehenden Realitäten, um politische Erfolge zu erzielen. Dies ist für uns als Liberale nicht akzeptabel“, argumentiert Alex hierzu abschließend. Gerade den Aufruf rechtspopulistischer Gruppierungen wie die „Identitäre Bewegung Hessen“ suchen die JuLis hier zu verurteilen und schließen sich deshalb dem Bündnis für “Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ an.

  • storypic_fussball

    Mit Public Viewing zum EM-Titel!

    Dieses Jahr wird es zur Fußball Europameisterschaft kein Public Viewing geben! Vor wenigen Tagen teilte die städtische Pressestelle die entsprechende Entscheidung des Oberbürgermeisters Sven Gerich (SPD) und des Stadtrats Detlev Bendel (CDU) mit und verwies dabei auf zu hohe Kosten.
    Die Jungen Liberalen (JuLis) Wiesbaden sprechen sich für die Fortführung vom Wiesbadener Public Viewing aus und kritisieren die Entscheidung zur Absage von Oberbürgermeister Gerich und Stadtrat Bendel. “Die EM stellt ein außerordentliches Ereignis dar, bei dem  alle Fußballfans in der Stadt zusammenkommen und ihr Team anfeuern. Wieso sollte man diese Gemeinschaft auseinanderreißen?”, fragt dazu der Vorsitzende der JuLis Wiesbaden und neu gewählte Stadtverordnete, Alexander Winkelmann. Am finanziellen Aufwand solle es nicht scheitern. Auf 150.000 Euro sollen sich die Ausgaben zum Public Viewing 2014 belaufen haben. Betrachtet man frühere und aktuelle Projektausgaben der Stadt, scheint die Entscheidung zur Absage äußerst ernüchternd. “Es ist schade, dass  das Public Viewing, mit seinem sozialen und integrativen Charakter, den vergleichsweise minderen finanziellen Aufwand der Stadt nicht wert scheint.”, so Alex weiter. Es gehe hierbei darum, die vielfältige städtische Gemeinschaft, gerade in diesen Zeiten, zu stärken und zu einen.
    Besonders für Jugendliche fällt mit dem Public Viewing auch eine besondere Möglichkeit der Freizeitgestaltung weg. Unter 18 Jahren eine Alternative zum elterlichen Fernseher zu finden wird dabei schwer. “ Nicht jeder Jugendliche hat das Geld, um zu jedem Länderspiel in ein Lokal zu gehen und dort etwas zu konsumieren.”, kritisiert Alex. Auch der gemeinschaftliche Aspekt sei hierbei hervorzuheben. Oft treffe man sich mit Freunden im Park, gerade zu der warmen Jahreszeit, und schaue am Abend gemeinsam das Spiel beim Public Viewing. “Durch den städtischen Sparkurs in der Vereins- und Jugendpolitik erschwert die Stadt den Jugendlichen schon jetzt die kostengünstige Freizeitgestaltung. Sie übersieht dabei den integrativen Effekt, dem das Zusammenkommen von jungen Menschen, unabhängig von finanziellen Voraussetzungen, zugrunde liegt.”, schlussfolgert Alex abschließend.
  • Team neuer Vorstand1

    Neues Kreisvorstandsteam gewählt

    Am 14. April haben die Jungen Liberalen Wiesbaden im Rahmen ihrer jährlichen Mitgliederversammlung ein neues Team für den Kreisvorstand gewählt.

    Dabei wurde der Jurastudent Alexander Winkelmann (21) erneut von den Mitgliedern zum Kreisvorsitzenden gewählt. In seiner Rede machte er vor allem die Wichtigkeit der Jugendorganisationen in der Parteiarbeit für die programmatische Entwicklung und im Wahlkampf deutlich. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern, die im Wahlkampf durch ihren unermüdlichen Einsatz zu dem hervorragenden Wahlergebnis von 9,8% für die freien Demokraten beigetragen haben. „Für das neue Amtsjahr möchte ich vor allem Themen wie Bildung und Sport, aber auch Jugendkultur, auf die Agenda nehmen. Hier besteht in Wiesbaden ein enormer Verbesserungsbedarf.“, so Alex.

    Als Programmatiker des Kreisverbandes wurde Raphael Meyer (21, Chemiestudent) wiedergewählt. Er machte in seiner Rede deutlich, dass gerade in der Bildungspolitik das Thema Digitalisierung, beispielsweise bei dem Thema interaktive Unterrichtsgestaltung oder Nutzung moderner Medien, bisher deutlich zu kurz kommt. Hier werden sich die Jungen Liberalen Wiesbaden insbesondere auf dem Landeskongress der Jungen Liberalen Hessen positionieren, um weitere Akzente in der landesweiten Bildungspolitik zu setzen. Wiedergewählt wurden ebenfalls die Pressesprecherin Jana Weber Perez (21, Politik und Kulturanthropologiestudentin), der Stellvertreter für Organisation Gregor Ritter (23, Auszubildender als Fachangestellter für Bürokommunikation) und die Schatzmeisterin Nathalie Meyer (25, Wirtschaftswissenschaftlerin).

    Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Sophia Enders, Alex Haas, Rebecca Heigl, Felix Hissnauer, Giuseppe Messina und André Weber.

  • story_folklore2

    Zukunftskonzepte für Folklore statt heißer Luft

    Für die Jungen Liberalen Wiesbaden (JuLis) ist das Folklorefestival ein wichtiger Bestandteil der Jugendkultur. „In einer Stadt wie Wiesbaden, die in der Region nicht gerade für ihre Jugendlichkeit bekannt ist, war das Folklorefestival mit seinem besonderen Mix aus Musik und Jugendkultur ein Leuchtturmprojekt im Meer der Rentnerveranstaltungen.“, so Lucas Schwalbach, Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Wiesbaden. „So eine Institution darf nicht mit einem Handstreich beseitigt werden, bloß weil das Hin und Her im Veranstaltungskonzept der letzten zwei Jahre gescheitert ist. Alle sind dazu aufgerufen, gemeinsam Lösungen für eine Fortführung zu finden.“

    Konkret schlagen die Jungen Liberalen die zeitliche oder organisatorische Zusammenlegung mit anderen Wiesbadener Festivals vor. „Eine Verknüpfung etwa mit dem Youth Culture Festival würde die Einbindung der Wiesbadener Jugendlichen sicherstellen, das Festival attraktiver machen und gleichzeitig Doppelstrukturen abbauen. Zudem könnte man auf die Veranstalter des Christopher Street Days zugehen um mit Ihnen eine zeitliche Verknüpfung zu vereinbaren“, so Schwalbach weiter.

    Dabei sprechen sich die JuLis Wiesbaden gegen den von der Jungen Union gemachten Vorschlag aus, ein an Jugendliche gerichtetes Festival von einem professionellen Veranstalter ausrichten zu lassen. „Die einzigartige Atmosphäre von Folklore entstammt nicht nur den auftretenden Bands sondern auch der breiten Basis an lokalen und gemeinnützigen Initiativen. Das kann nicht einfach extern veranstaltet werden.“, ergänzt Alexander Winkelmann, Kreisvorsitzender der Jugendorganisation der Freien Demokraten, „Es ist absolut scheinheilig, dass die JU sich als Retter des Festivals aufspielt und selbst noch nie mit einem Stand vertreten war. Wo war die JU vor zwei Jahren als die Jugendorganisationen sich zu ‚Rettet Folklore‘ zusammengeschlossen haben?“

  • event_LAK Netzpolitik

    Freihandelsabkommen als Chance für Wirtschaft und Bürger!

    Am Donnerstag, den 05.11.15, findet im Hessischen Landtag in Wiesbaden eine öffentliche Anhörung zu geplanten Freihandelsabkommen (TTIP, CETA, TiSA) statt. Im Rahmen dieser Anhörung tauschen sich verschiedene Ausschüsse des Landtags über Teilthemen wie Verbraucherschutz, Kulturförderung, Dienstleistungshandel, Datenschutz und nicht tarifäre Handelshemmnisse aus. Gleichzeitig wurde veranstaltungsbegleitend eine Gegendemonstration der Linken und Bündnispartnern, auf dem Dernschen Gelände, angekündigt.

    Die Jungen Liberalen Wiesbaden sehen, im Gegensatz zu der Angstkampagne der TTIP-Gegner, die sich daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten für den europäischen Absatz- und Arbeitsmarkt. “TTIP und andere Freihandelsabkommen bestärken Deutschland als wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Durch den damit einhergehenden Wachstumsimpuls und neue Serviceschnittstellen werden zukünftig zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen”, so Alexander Winkelmann, Vorsitzender der Jungen Liberalen Wiesbaden. Diese eröffnen Deutschland gerade im Wettbewerb mit anderen Industriestaaten neue Möglichkeiten und Chancen, welche man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Doch auch für die Jugend seien Freihandelsabkommen künftig entscheidend. „Sie erleichtern das gegenseitige Anerkennen von Studien- und Berufsabschlüssen und ermöglichen jungen Menschen neue Perspektiven, auch in Übersee“ erklärt Lucas Schwalbach, Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Wiesbaden zur Kommunalwahl 2016, dazu. Dass Kritiker solcher Freihandelsabkommen in der Öffentlichkeit allerdings stärkeres Gehör finden, als deren Verfechter, sei schade. Bisweilen dominieren Diskussionen über „Chlorhühnchen“ und andere plakative Horrorszenarien die öffentliche Debatte und lassen dabei die Vorteile für die beste Bildung außer Acht. “Wir wollen die Perspektiven, welche sich aus den Freihandelsabkommen ergeben und die damit verbundenen Vorteile, für die Menschen in den Vordergrund stellen, während Gegner nur unbegründet Ängste schüren. Ein konstruktiver öffentlicher Diskurs ist an dieser Stelle essentiell und darf nicht durch bloße Panikmache im Keim erstickt werden”, so Winkelmann abschließend.

  • 8d9761ac0e

    Lucas ist der neue Landesvorsitzende der JuLis Hessen

    Auf dem 65. Landeskongress der Jungen Liberalen Hessen (JuLis) in Marburg wurde der Wiesbadener Lucas Schwalbach (23, Student der Rechtswissenschaften) am vergangenen Samstag, den 10.10.2015
    zum neuen Landesvorsitzenden der Jungendorganisation der Freien Demokraten gewählt und wird die JuLis somit im kommenden Jahr in der Landespolitik vertreten.
    „Gerade die bevorstehende Kommunalwahl 2016 wird, nicht nur für den Landesverband, ein wichtiges Ereignis sein. Neben dem Wahlkampf in meinem eigenen Kreisverband, werde ich mit dem
    neuen Landesvorstand die einzelnen Kreisverbände aktiv in ihrem Wahlkampf unterstützen” so Schwalbach.

    Des Weiteren wurde mit Jana Weber (20, Studentin der Politikwissenschaften) ein weiteres Mitglied der Jungen Liberalen Wiesbaden in das Präsidium der JuLis Hessen gewählt. Sie wird dort
    das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden für Presse und Öffentlichkeitsarbeit ausüben.
    “Ich freue mich schon jetzt darauf, die einzelnen Kreisverbände im kommenden Jahr zu unterstützen” so Weber.
    Die mediale Unterstützung als Hauptprojekt soll dabei den einzelnen Kreisverbänden ihre Darstellung erleichtern und so mehr Zeit für einen intensiven Wahlkampf bieten.
    Der Vorsitzende der Jungen Liberalen Wiesbaden Alexander Winkelmann (20) sagte dazu: „Ich freue mich, dass wir mit Lucas Schwalbach, 11 Jahre nach Florian Rentsch als Landesvorsitzenden, wieder ein Mitglied aus der Landeshauptstadt an der Spitze der Jungen Liberalen Hessen haben. Mit Jana Weber als ehemalige Wiesbadener
    Stadtschulsprecherin wurde das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden für Presse und Öffentlichkeitsarbeit außerdem ebenfalls hervorragend besetzt.“
    Programmatisch haben die JuLis Hessen über die aktuelle Flüchtlingspolitik diskutiert und hierzu den Leitantrag „Sicherer Hafen statt Mittelmeer!“ beschlossen.
  • wiesbaden1

    CDU und SPD betreiben Politik gegen die Jugend!

    Pressemitteilung
    Wiesbaden, den 2.7.2015
    Junge Liberale: „CDU und SPD betreiben Politik gegen die Jugend!“
    Sparen nur bei den Jungen: Keine KiTas, keine Schulen, Abzocke von Studenten
    Die Jungen Liberalen Wiesbaden sind von den Sparvorschlägen der Koalition aus CDU und SPD entsetzt. Lucas Schwalbach, Spitzenkandidat der JuLis Wiesbaden für die Kommunalwahl 2016, kritisiert die heute veröffentlichten Maßnahmen des Stadtkämmerers: „SPD und CDU betreiben eine Politik gegen junge Menschen und verspielen die Zukunft. Keine Gruppe wird von den Sparmaßnahmen so hart getroffen wie die Jugend. Investitionen in die Zukunft finden nicht mehr statt“, so Schwalbach.
    Alexander Winkelmann, Kreisvorsitzender der JuLis Wiesbaden, erklärt dazu: „Mit dem Sanierungsstopp an den Wiesbadener Schulen müssen die Schüler auch in Zukunft in ihren heruntergekommenen Schulgebäuden ausharren. Eltern können ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte schicken, weil nicht ausreichend Plätze zur Verfügung stehen und gleichzeitig wird mit der Zweitwohnsitzsteuer die Axt an den Hochschulstandort Wiesbaden gelegt. Wiesbaden kann es sich nicht leisten seinen Hochschulstandort in dieser Form zu schwächen! Gerade junge Leute bereichern die Landeshauptstadt in ihrer Entwicklung als Wirtschaftsstandort. Statt die Studenten durch eine verfehlte Steuererhöhung aus der Stadt zu jagen, sollte der Magistrat für noch bessere Entwicklungsmöglichkeiten von jungen Menschen sorgen.“

    Sollte die Zweitwohnsitzsteuer in Wiesbaden erhoben werden, würde dies für einen Bewohner einer durchschnittlichen 2er-WG in der Wiesbadener Innenstadt je nach Steuersatz eine jährliche Zusatzbelastung zwischen 350 und 750 Euro ergeben.
    „Studenten müssten also einen Betrag um den maximalen BAFöG-Monatssatz an die Stadt abdrücken. Das ist in keiner Weise verhältnismäßig und reine Abzocke junger Menschen.“, so Schwalbach.
    „Offensichtlich fehlt CDU und SPD der Mut, den Wiesbadenern die Wahrheit zu sagen. Betroffen von den Kürzungen sind hauptsächlich diejenigen, die am 6. März nicht zur Kommunalwahl gehen können. Das ist feige. Die jungen Menschen haben bei CDU und SPD offensichtlich keine Lobby, sonst würden sie nicht dort sparen, wo sie auf den geringsten Widerstand stoßen. Die Pläne müssen sofort gestoppt werden. Für uns gilt weiterhin: Gute Bildung mag teuer sein, aber schlechte Bildung ist langfristig unbezahlbar.“ so Winkelmann und Schwalbach abschließend.

  • storypic_spitzenkandidat

    Lucas Schwalbach führt JuLis Wiesbaden in den Kommunalwahlkampf

    Auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 25. Juni 2015 haben die Jungen Liberalen Wiesbaden ihren Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl 2016 gewählt.

    Die Entscheidung fiel dabei einstimmig auf den 23-jährigen Jurastudenten Lucas Schwalbach aus Dotzheim. Dieser zeigte sich hocherfreut über seine Wahl: „Ich dank den JuLis für ihr Vertrauen. Gemeinsam wollen wir jetzt die Themen anpacken, die die Jugend bewegen. Zu viele Schulen in Wiesbaden sind in einem verwahrlosten Zustand. Um unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen, brauchen wir jedoch moderne Schulen. Investitionen in Schulen sind dabei immer auch Investitionen in die Zukunft Wiesbadens.“

    Foto des Kandidaten

    V.l.n.r. Chris Diers , Lucas Schwalbach, Alexander Winkelmann

    Ein weiterer Schwerpunkt im Wahlkampf wird für die Jungen Liberalen die Frage der zukünftigen Entwicklung Wiesbadens sein:

    „Wiesbaden bietet gerade für junge Menschen die perfekte Lage im Herzen des Rhein-Main-Gebietes, umgeben von hervorragenden Studien- wie Arbeitsbedingungen. Dennoch wird Wiesbaden immer noch als Seniorenstadt wahrgenommen. Hier bedarf es eines Bewusstseinswechsels im Stadtparlament – ohne junge Leute wird Wiesbaden keine Zukunft haben.“, so Schwalbach.

    Der gebürtige Wiesbadener, der sich gerade auf sein erstes juristisches Staatsexamen vorbereitet und sein Abitur 2011 an der Diltheyschule ablegte, bekleidete in den letzten Jahren verschiedenen politische Ämter. Derzeit ist er stellvertretender Vorsitzender der Jungen Liberalen Hessen und Mitglied im Landesvorstand der Freien Demokraten.

    Vorgeschlagen wurde Schwalbach vom JuLi-Spitzenkandidaten der Jahre 2006 und 2011 und jetzigen Fraktionsvorsitzenden der Freien Demokraten, Christian Diers.

    „Ich danke Christian Diers für sein Engagement in den letzten beiden Wahlkämpfen und für das offensive Vertreten junger Ideen in der Stadtverordnetenversammlung. Gemeinsam werden wir frischen Wind in die alten Mauern des Wiesbadener Rathauses bringen“, so Schwalbach abschließend.

  • Storypic_KMV_2015

    Jungliberale Politik vor Ort gestalten – JuLis wählen neuen Vorstand

    Auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 28. März 2015 haben die Jungen Liberalen Wiesbaden einen neuen Vorstand gewählt. Dabei löste der 20-jährige Jurastudent Alexander Winkelmann den langjährigen Amtsinhaber Julian Lube als Kreisvorsitzender ab. Als Stellvertreter wurden Jana Weber-Perez für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Gregor Ritter für Organisation, Raphael Meyer für Programmatik und Nathalie Meyer für Finanzen gewählt. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Lea Zigric, Lucas Schwalbach, Lisanne Schulz und Julian Lube. Der neu gewählte Vorstand wird sich im nächsten Jahr hauptsächlich den Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2016 widmen und jugendpolitische Konzepte für Wiesbaden entwickeln.

    Dazu erklärte Alexander Winkelmann: “Hier vor Ort zeigt die Wiesbadener GROKO viele Schwachstellen in ihrer Politik. OB Gerich ist im Wahlkampf mit dem Slogan angetreten ‚Mittendrin statt über allem‘. Momentan sehen wir in der Stadtpolitik, dass er sich und die Interessen seiner Partei über alles stellt. Gerade in Fragen der Bürgerbeteiligung und Partizipation zeigt die Wiesbadener GROKO ein fragwürdiges Demokratieverständnis. Als Junge Liberale stehen wir für mehr Bürgerbeteiligung und mehr Partizipationsmöglichkeiten auch für junge Leute in der Kommunalpolitik. Meiner Meinung nach sollten die demokratisch gewählten Vertretern deshalb auch erfolgreiche Bürgerbegehren den nötigen Respekt entgegenbringen anstatt sie mit formalistischen Argumenten abzuwürgen.“

    Die Jungen Liberalen Wiesbaden werden hier für die Kommunalwahl eine starke Alternative aufzeigen und deutlich machen, was eine starke liberale Stimme in der Kommunalpolitik im Interesse junger Leute verändern kann. Ein starkes Signal im inhaltlichen und programmatischen Sinne wird dabei vom Jugendkommunalparteitag ausgehen, der für den Sommer anvisiert ist und auf dem das inhaltliche Programm für die Kommunalwahl beschlossen werden soll. „Auch wenn wir als Organisation nicht zur Wahl stehen, möchten wir mit diesem Programm ein Zeichen an die FDP und an die Politik als Ganzes richten, wie wir uns jungliberale Politik in Wiesbaden vorstellen“, so Alexander Winkelmann.

    Am liberalen Gedanken ist Winkelmann besonders die Betonung der persönlichen Stärken jedes einzelnen wichtig: „Bei den Jungen Liberalen pflegen wir eine Kultur des Respekts. Hier ist jeder mit seinen eigenen, individuellen Stärken wichtig für uns. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir möglichst viele verschiedene Meinungen und Positionen integrieren und sich auch jedes Mitglied an sämtlichen Diskussionen beteiligen kann. Diese Integration und Diskussionskultur möchte ich in Zukunft bei den Jungen Liberalen Wiesbaden noch stärker forcieren.“

  • 428482_web_R_K_by_Michael Hirschka_pixelio1jpg

    JuLis verurteilen Gewalt bei Blockupy

    Die Jungen Liberalen Wiesbaden verurteilen die Gewalt und die Ausschreitungen im Rahmen der Blockupy Proteste in Frankfurt auf das Schärfste. „Wer keinerlei Respekt gegenüber der Gesundheit und Unversehrtheit anderer Menschen und deren Eigentum zeigt, ist kein Demonstrant sondern Gewalttäter“, so Julian Lube, Vorsitzender der Jungen Liberalen in Wiesbaden, „Das Blockupy Bündnis muss sich jetzt glaubhaft von den Ausschreitungen distanzieren und nicht wie bisher halbherzig ausweichen und die Exzesse verharmlosen.“

    In Anbetracht der brennenden Autos, dutzenden Verletzten und über 350 festgenommenen Personen kann man nicht mehr von simpler Kapitalismuskritik reden und muss anerkennen, dass es in Deutschland eine siginifikante Anzahl an gewaltbereiten Linksextremisten gibt. Umso besorgniserregender ist es, dass die Familienministerin Manuela Schwesig Projekte gegen Linksextremismus mit dem Verweis “Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem” eingestellt hat. “Eine wehrhafte Demokratie sollte Gewalt weder von rechts noch von links tolerieren”, so Lube abschliessend. “Ich appelliere an alle Demonstranten, zu friedlichen Protesten überzugehen.”

    Titelbild (Symbolbild): Manuel Hirschka / pixelio.de