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    Zukunftskonzepte für Folklore statt heißer Luft

    Für die Jungen Liberalen Wiesbaden (JuLis) ist das Folklorefestival ein wichtiger Bestandteil der Jugendkultur. „In einer Stadt wie Wiesbaden, die in der Region nicht gerade für ihre Jugendlichkeit bekannt ist, war das Folklorefestival mit seinem besonderen Mix aus Musik und Jugendkultur ein Leuchtturmprojekt im Meer der Rentnerveranstaltungen.“, so Lucas Schwalbach, Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Wiesbaden. „So eine Institution darf nicht mit einem Handstreich beseitigt werden, bloß weil das Hin und Her im Veranstaltungskonzept der letzten zwei Jahre gescheitert ist. Alle sind dazu aufgerufen, gemeinsam Lösungen für eine Fortführung zu finden.“

    Konkret schlagen die Jungen Liberalen die zeitliche oder organisatorische Zusammenlegung mit anderen Wiesbadener Festivals vor. „Eine Verknüpfung etwa mit dem Youth Culture Festival würde die Einbindung der Wiesbadener Jugendlichen sicherstellen, das Festival attraktiver machen und gleichzeitig Doppelstrukturen abbauen. Zudem könnte man auf die Veranstalter des Christopher Street Days zugehen um mit Ihnen eine zeitliche Verknüpfung zu vereinbaren“, so Schwalbach weiter.

    Dabei sprechen sich die JuLis Wiesbaden gegen den von der Jungen Union gemachten Vorschlag aus, ein an Jugendliche gerichtetes Festival von einem professionellen Veranstalter ausrichten zu lassen. „Die einzigartige Atmosphäre von Folklore entstammt nicht nur den auftretenden Bands sondern auch der breiten Basis an lokalen und gemeinnützigen Initiativen. Das kann nicht einfach extern veranstaltet werden.“, ergänzt Alexander Winkelmann, Kreisvorsitzender der Jugendorganisation der Freien Demokraten, „Es ist absolut scheinheilig, dass die JU sich als Retter des Festivals aufspielt und selbst noch nie mit einem Stand vertreten war. Wo war die JU vor zwei Jahren als die Jugendorganisationen sich zu ‚Rettet Folklore‘ zusammengeschlossen haben?“

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    Freihandelsabkommen als Chance für Wirtschaft und Bürger!

    Am Donnerstag, den 05.11.15, findet im Hessischen Landtag in Wiesbaden eine öffentliche Anhörung zu geplanten Freihandelsabkommen (TTIP, CETA, TiSA) statt. Im Rahmen dieser Anhörung tauschen sich verschiedene Ausschüsse des Landtags über Teilthemen wie Verbraucherschutz, Kulturförderung, Dienstleistungshandel, Datenschutz und nicht tarifäre Handelshemmnisse aus. Gleichzeitig wurde veranstaltungsbegleitend eine Gegendemonstration der Linken und Bündnispartnern, auf dem Dernschen Gelände, angekündigt.

    Die Jungen Liberalen Wiesbaden sehen, im Gegensatz zu der Angstkampagne der TTIP-Gegner, die sich daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten für den europäischen Absatz- und Arbeitsmarkt. “TTIP und andere Freihandelsabkommen bestärken Deutschland als wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Durch den damit einhergehenden Wachstumsimpuls und neue Serviceschnittstellen werden zukünftig zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen”, so Alexander Winkelmann, Vorsitzender der Jungen Liberalen Wiesbaden. Diese eröffnen Deutschland gerade im Wettbewerb mit anderen Industriestaaten neue Möglichkeiten und Chancen, welche man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Doch auch für die Jugend seien Freihandelsabkommen künftig entscheidend. „Sie erleichtern das gegenseitige Anerkennen von Studien- und Berufsabschlüssen und ermöglichen jungen Menschen neue Perspektiven, auch in Übersee“ erklärt Lucas Schwalbach, Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Wiesbaden zur Kommunalwahl 2016, dazu. Dass Kritiker solcher Freihandelsabkommen in der Öffentlichkeit allerdings stärkeres Gehör finden, als deren Verfechter, sei schade. Bisweilen dominieren Diskussionen über „Chlorhühnchen“ und andere plakative Horrorszenarien die öffentliche Debatte und lassen dabei die Vorteile für die beste Bildung außer Acht. “Wir wollen die Perspektiven, welche sich aus den Freihandelsabkommen ergeben und die damit verbundenen Vorteile, für die Menschen in den Vordergrund stellen, während Gegner nur unbegründet Ängste schüren. Ein konstruktiver öffentlicher Diskurs ist an dieser Stelle essentiell und darf nicht durch bloße Panikmache im Keim erstickt werden”, so Winkelmann abschließend.